Börsengewitter, Juli 2011

Über die ganze vergangene Woche hinweg blickten Anleger gebannt in Richtung USA, wo sich Demokraten und Republikaner erbittert über die Anhebung der Staatsschulden-Grenze streiten. Kommt keine Einigung zustande, droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit. Das Triple-A-Rating der USA scheint ernsthaft gefährdet. Vom Management der europäischen Schuldenkrise zeigten sich die Anleger ebenfalls wenig überzeugt. Nach der Bekanntgabe des erneuten Rettungspakets für Griechenland in der Vorwoche beruhigten sich die Märkte nur kurz. Einen Schock versetzte den Anlegern zudem die Nachricht, dass das BIP der USA für das erste Quartal revidiert nur um 0,4% statt um 1,9% zugelegt hat.

Wir sind gut aufgestellt und sehen keinen Grund, uns dem gegenwärtigen Ausverkauf anzuschliessen. Wir glauben an eine Einigung um die Anhebung der Schuldengrenze in den USA und sind der Meinung, dass sich die Märkte danach vorübergehend beruhigen. Allerdings wird die Lage weiterhin von Unsicherheit und Nervosität geprägt sein. Deshalb werden wir kurzfristige Erholungen dazu nutzen, um Fremdwährungs- und Aktienpreisrisiken weiter zu reduzieren.

Ihr Ansprechpartner
Daniel Hug,
Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsführender Partner
Daniel Hug