Griechenland, 28. Juni 2015

Nach dem Abbruch der Verhandlungen zwischen Griechenland und den Geldgebern ist der Swiss Market Index (SMI) heute bei Handelsbeginn um 3 Prozent getaucht. Im Laufe der ersten Handelsstunden hat er sich aber bereits wieder aufwärts bewegt. Rund 5 Stunden später hat das Minus noch 1.2 Prozent betragen. Ähnliche Bewegungen lassen sich für die übrigen wichtigen europäischen Leitindizes sowie für den Euro beobachten.

Wir sind nicht überrascht, dass der von einigen Auguren vorhergesagte Absturz ausgeblieben ist. In dieser Höhe dürfen die Korrekturen zu keiner Besorgnis Anlass gegen, insbesondere nicht, wenn man sich auch noch die euphorischen Kursgewinne der vergangenen Woche vor Augen führt.

Wir raten dazu, weiterhin Ruhe zu bewahren. Weder wird Europa auseinanderbrechen, noch wird der Euro untergegen. Im Gegenteil: Wir sind überzeugt, dass Europa und die Eurozone am Ende gestärkt aus dieser Entwicklung hervorgehen.

Ihr Ansprechpartner
Daniel Hug,
Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsführender Partner
Daniel Hug